Elternzeit und Computerspiele

Seit wenigen Wochen bin ich Vater. Die ersten beiden Lebensmonate bin ich in Elternzeit und genieße das wirklich sehr. Mein Kind ist natürlich bildhübsch und blitzgescheit, klar. Natürlich ist es anstrengend: Das Kind "übt seinen Sopran", wie meine Schwiegermutter sagt. Weniger euphemistisch ausgedrückt: Es schreit gern. Schlafen liegt da weniger hoch im Kurs. Und so verbringe ich meine Zeit damit, das Kind zu schuckeln, auf dem Arm zu tragen, den Schnuller zu geben, den Kinderwagen zu schieben, die Wiege sanft zu schaukeln, Schlaflieder zu singen, zu wickeln und und und. Wenn es dann eingeschlafen ist, das Kind, ist das ganz wunderbar. Diese Stille!

Ethik und Moral in Computerspielen // Pathfinder: Kingmaker

Screenshot aus Pathfinder: Kingmaker

Wenn ich König wär, wäre mein Geburtstag Feiertag, dann müsste ich mir nicht mehr frei nehmen, um frei zu haben. Es ist aber zu befürchten, dass mein Volk erwartet, dass es jedes Jahr ein rauschendes Fest gibt, so eine große Superveranstaltung mit Straßenumzügen, lauten Partys und vielen vielen Menschen. Das wäre zur Zeit zwar aus hygienetechnischen Gründen eh nicht möglich, aber so Großveranstaltungen sind mir eigentlich immer unangenehm. Vielleicht ist es ganz gut, dass ich nicht König bin.

Ethik und Moral in Computerspielen // Morrowind

Gelehrte und ungelehrten Menschen allerorts streiten sich seit Jahr und Tag, welches Spiel der Elder Scrolls Reihe am Besten ist. Die einen sagen Skyrim (Drachen!), die andern Oblivion (die Quests!) und wieder andere Morrowind (die Gilden!). Es gibt sicherlich auch ein paar Verwegene, die Daggerfall (unsäglich rießige Spielwelt!) anbringen. Ich selber kann mich nicht recht entscheiden - und hab auch gar keine Lust das zu tun. Ich möchte mir viel lieber anschauen, wie die Reihe Ethik und Moral darstellt und behandelt.

33 Minuten mit: GoNNER

Screenshot aus GoNNER

Das letzte Mal bei "33 Minuten mit..." haben wir gelernt: Andi kann keine Beat'em Ups. Heute lernen wir: Andi ist auch echt mies in Jump'n'Runs! Wenn ich mit Kumpels oder meinem Bruder Spiele von Asterix & Obelix, Super Mario, Rayman oder das wunderbare BattleBlock Theatre gezockt habe, mussten die Kerle die meiste Zeit alleine klarkommen, weil ich rund um die Uhr gestorben bin. Echt, ich bin so überfordert von dem vielen Zeug was da die ganze Zeit passiert. Und dann verwechsel ich immer die Spielfiguren oder die Tasten oder meine Finger und ach... es ist ein Graus. Also ich hab tatsächlich meistens Spaß, aber ich glaube für meine Mitspieler ist es selten besonders erquicklich gewesen.

33 Minuten mit: Aztez

Screenshot aus Aztez.

Ich habe 121 Spiele in meiner Spielebibliothek, die ich noch keine Minute gespielt habe. Welch Frevel! Um diesen Stapel der Schande mal ein klein wenig zu senken, habe ich mir ein neues Format ausgedacht: Ich spiele in unregelmäßigen Abständen eines dieser 121 Spiele - und zwar exakt 33 Minuten. Danach schreibe ich hier in diesem Blog auf, wie diese 33 Minuten waren, ob es ein gutes Spiel ist, ob ihr dem auch mal eine Chance geben solltet, ob ich es vielleicht sogar noch länger spielen werde.

Ethik und Moral in Computerspielen // Orwell

Screenshot aus Orwell.

"Ich habe nichts zu verbergen! Sollen die doch meine E-Mail lesen, ist mir Wurst!" Wer so über Überwachung durch Polizei, NSA oder Verfassungsschutz denkt, sollte sich dringend mal das Spiel "Orwell" ansehen. Denn dort wird ziemlich eindrücklich gezeigt, was eine konzentrierte Überwachung für einzelne Menschen bedeuten kann.

PC Games: Redakteur hält alte Entwicklermeinung zum eigenen Spiel für eine richtige Nachricht

Das Jahr ist noch nicht vorbei, aber ich denke, wir haben einen heißen Anwärter auf die schlechteste Headline und die schlechteste News des Jahres 2019 - zumindest was Spielewebseiten betrifft. Die PC Games teilt uns hier am 22. September 2019 mit, dass das Entwicklerstudio CD Project Red es für die richtige Entscheidung hält, dass sie in ihrem Spiel Cyberpunk 2077 die Ego-Sicht nutzen werden. Aha.

Das Schlimmste an der Top100 RGP-Liste der GameStar

Listen sind schön. Ich mag Listen. ToDo-Listen zum Beispiel. Wunschlisten sind auch toll. Ich mag es Dinge aus Listen zu streichen. Das gibt mir ein gutes Gefühl. Die GameStar-Listen hingegen geben mir kein gutes Gefühl, ich muss sagen, ich finde sie sogar ziemlich dämlich. Nach den "250 besten PC-Spielen aller Zeiten" folgten die letzten Tage die "100 besten Rollenspiele aller Zeiten". An beiden Listen ist so vieles Quatsch, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll... Aber gut. Hier folgen also die fünf größten Quatschigkeiten an den Top-Listen der GameStar.