Muss das jetzt wirklich Konsequenzen haben?

Screenshot aus Divinity: Original SinIn der Juni-Ausgabe der GameStar steht ein Artikel, der hervorragend zum Hauptthema dieses Blogs und meiner Masterarbeit passt: Moral in Spielen – Schluss mit der Moralpredigt (auf gamestar.de, aber nur für GameStar Plus User). Der Text nennt einige wichtige und spannende Aspekte, die ich gar nicht alle kommentieren möchte und kann (außerdem sollt ihr den Text ja auch selber lesen. Hopp!). Ein paar Gedanken habe ich mir aber gemacht und die möchte ich hier teilen.

Autorin Nora Beyer bezieht sich bei ihren Überlegungen vor allem auf Miguel Sicart. Wer meinen Blog oder meine Arbeit kennt, der kennt auch Sicart. Ihm haben wir es zu verdanken, dass wir uns sehr tiefgehend über Moral und Ethik in Computerspielen beschäftigen können. Sicart schaut sich nämlich vor allem das Grundgerüst des Spiels an, die Spielregeln und sagt, hier steckt die Moral. Er watscht Spiele wie Knights of the old Republik ab, weil deren starre Moral den Spieler nicht herausfordert.

Nora Beyer geht in eine ähnliche Richtung. Spiele, die wegen ihrer kniffligen Entscheidungen hoch gelobt sind, fallen bei ihr durch, etwa Mass Effect, Bishock, The Wolf Among Us, The Walking Dead etc. Sie bemängelt vor allem die fehlenden dramatischen Konsequenzen in diesen Spielen. Richtige Konsequenzen seien nur vorgegaukelt, letztendlich landet der Spieler immer an der selben Stelle, egal wie er sich entscheidet und wird damit seine Entscheidungen auch kaum reflektieren.

Hier bin ich ins Grübeln gekommen. Bisher war ich derselben Meinung: Für eine ethische Reflexion braucht es spürbare Konsequenzen. Zwingend. Mittlerweile denke ich aber doch etwas anders – und das hat lustigerweise genau mit dem Artikel zu tun, der meine bisherige Meinung bestärkt hat. Im Artikel wird nämlich das Beispiel Mass Effect erläutert. Der Spieler hat im ersten Teil die Möglichkeit den Rat oder die eigene Flotte zu schützen. Eine knifflige Wahl – letztendlich aber ohne große spielerische (!) Konsequenz. Aber: Das weiß ich in dem Moment, wo ich die Entscheidung fällen muss, nicht. Ich sitze ja noch vor dem Rechner und überlege hin und her, was zu tun ist.

Lasst uns einen Schritt zurückgehen. Was macht ein moralisches Dilemma aus? Es sind nicht nur die dramatischen Konsequenzen die hier entscheidend sind. Folgt man Autor(inn)en wie Felix Schröter, Kirsten Pohl, Marcus Schulzke und Jóse Zagal, kommt man zu wesentlich mehr Kriterien:

  • Es fehleneindeutige Handlungsanweisungen,
  • die Konsequenzen sind unklar (nicht dramatisch),
  • es gibt immer ein moralisches Versagen,
  • es gibt gute und böse Entscheidungen,
  • der Spieler muss sich entscheiden
  • und – hier sind sie – es gibt Konsequenzen.

Unter diesen Aspekten sieht das Beispiel mit dem Rat schon ganz anders aus, denn nahezu alle Kriterien sind im Moment meiner Entscheidung erfüllt. Dass es spielerisch kaum Unterschiede macht, wie ich mich entscheide, ist erstmal unwichtig. Denn die Entscheidung muss ich so oder so fällen – und ich muss abwägen, weil ich nicht weiß, ob es nicht doch eine Konsequenz gibt. Ich stelle also in der Tat moralische Überlegungen an.

Wir Spieler haben ja oft eine sehr utilitaristische Ansicht, was unsere Entscheidungen im Spiel betrifft: Was bringt mir am meisten? Wo kriege ich am meisten raus? Wo sind die besten Vorteile für mich versteckt? Deshalb sind wir so auf Konsequenzen versessen. Wir wollen Loot, eine Videosequenz, Erfahrungspunkte und das Gefühl, irgendwas selber im Spiel geändert zu haben. Ich glaube, dass das aber nicht so wichtig ist, um Moral in Spiele zu integrieren. Zugegeben: Es kann einer ethischen Reflexion durchaus dienlich sein, wenn ich mich mit den Konsequenzen meiner Handlung auseinandersetzen muss. Ich halte sie aber dennoch nicht für zwingend erforderlich, sondern nur für ein Kriterium.

Einige der positiven Beispiele, die Nora Beyer in ihrem Artikel aufzählt, zeigen eigentlich auch genau das. Es sind Spiele, die dem Spieler oft gar nicht so viel Freiheit überlassen und dabei die Konsequenzen völlig vom Spieler und seinen „Entscheidungen“ entkoppeln (z.B. Valiant Hearts, Tyranny). Spiele, die einen einfach mit moralischen Fragen konfrontieren – auch ohne eine Antwort zu fordern oder gar zu geben. Um solche Fragen zu stellen, braucht es nicht unbedingt dramatische Konsequenzen. Es braucht manchmal einfach die richtigen Themen, manchmal ungewöhnliche Settings, entweder enorm viel Freiheit, manchmal aber auch das genaue Gegenteil. Das ist letztendlich auch Nora Beyers hervorragendes Fazit, das ich jetzt ganz frech auch ans Ende meiner Überlegungen stelle: „Ein moralisch relevantes Spiel gibt keine Antworten. Es stellt Fragen.

Lesetipp // Grenzgamer

Das Unternehmen Ströer Media Brands hat zusammen mit der Deutschen Journalistenschule ein hübsches kleines Projekt auf die Beine gestellt: Grenzgamer – Was uns spielen bedeutet. Eine tolle Auswahl an Reportagen und Artikel zum Thema Spielen an den Grenzen des Lebens, die auf den Seiten von Giga, Golem, Süddeutsche oder der Zeit erschienen sind. Es geht um spielende Flüchtlinge, christliche Gamer, körperbehinderte Zocker, spielen im Gefängnis oder Depression in Spielen. Richtig tolle Beiträge, die unser Hobby aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten. Macht Spaß zu stöbern. Also unbedingt mal reinlesen.

Kleinod // Her Story

Screenshot aus Her Story

Her Story (Sam Barlow, 2014)

Ich mag Krimis. Ich mag vor allem das Gefühl, wenn ich langsam beginne den Fall zu verstehen, wenn ich selbstständig eine Idee entwickele, was passiert sein könnte aber ich mir nicht hunterprozentig sicher bin, wenn dann ein leichtes Unwohlsein den Rücken heraufkriecht, weil alles irgendwie doch ein bisschen seltsam ist.  Und deswegen mag ich Her Story ganz besonders. Denn hier liegt es wirklich an mir, mich durch einen Fall zu wühlen, um dessen Hintergründe zu verstehen.

Am Anfang flimmert ein alter Röhrenbildschirm vor mir, Readme-Dateien auf dem Desktop erklären die Spielmechanik. Mir steht für einen alten Fall die Videodatenbank der Polizei zu Verfügung. Diese Tat, diesen Mord, versuche ich zu verstehen und klicke mich deshalb durch etliche Videosequenzen. Sie zeigen allesamt Ausschnitte von Befragungen einer jungen Frau. Nach und nach verstehe ich so mehr, kann tiefer graben und nach wichtigen Begriffen suchen, bis ich irgendwann alle Erklärungen gefunden habe. Das knifflige daran: Das Suchergebnis zeigt mir immer nur fünf Videos, auch wenn es mehr gibt. Ich muss also Suchbegriffe miteinander kombinieren, um das Ergebnis einzugrenzen. Und: Die Fragen sind nicht aufgezeichnet, nur die Antworten der Frau.

Her Story beschäftigt mich kaum länger als einen Abend. Gut unterhalten werde ich an dem aber allemal. Endlich mal wieder ein Spiel, wo ich dringend Papier und Bleistift brauche, um mitzukommen. So sitze ich vor dem Bildschirm, mache mir Notizen, streiche Wörter durch, umkringel wichtige Begriffe und grüble, was wohl passiert sein könnte. Es ist ein absolut befriedigendes Gefühl, wenn sich Erklärungen ergeben, ich einen guten Hinweis erhalte oder nach langer Suche wieder ein ungesehenes Video auftaucht. Nur das Ende plätschert dann leider ein bisschen aus. Bis dahin ist Her Story aber ein äußerst spannendes, stimmiges und vor allem außergewöhnliches Spiel.

In dieser Reihe stelle ich kleine Spieleschätze vor, die meist kurzweilig, eher unbekannt und doch äußerst empfehlenswert sind. Manche erzählen feine Geschichten, andere bereichen ein Genre durch spezielle Spielmechanismen und wieder andere bieten einfach nur gute Unterhaltung für Menschen mit wenig Zeit, Wem noch ein Spiel einfällt, über das ich an dieser Stelle schreiben sollte, schickt mir gerne eine Mail oder kommentiert hier unten.

Thema des Monats // Grüne Studiengänge

Auf studienwahl.de ist wieder ein neues Thema des Monats erschienen. Diesmal geht es um grüne Studiengänge, also solche die irgendwie irgendwas mit Natur und so zu tun haben. Blümchen, Steinchen, Tierchen. Ich mag das Thema, vor allem weil meine Frau auch sowas macht – durch die Welt rennen und Pflanzen anschauen. Sie sagt dann sowas wie, „Willst du dir mal mein Kryptogamen-Herbar anschauen?“ Oder: „Äpfel sind eigentlich Rosen.“ Oder: „Das ist eindeutig eine Quercus Petreaea.“ Oder so. Das finde ich ziemlich faszinierend. Jedenfalls: Es geht also um Studiengänge, wie Geoökologie, Umweltinformatik, Landschaftsarchitektur, Erneuerbare Energien und Forstwirtschaft. Es gibt einen Hintergrundtext, eine Übersicht über verschiedene Studienfelder und zwei Reportagen. Die Beiträge sind von mir geplant, gebrieft, redigiert und online gestellt. Hier gehts zum Text.

abi.de // Animation Smart Home

Screenshot abi.deLetzten Monat war ich für zwei Wochen in Berlin. Sozusagen betriebsinternes Praktikum in unserem Berliner Büro. Da sitzen nämlich auch unsere Programmierer. Und bei denen habe ich ein bisschen Java Script, HTML und CSS gelernt. Herausgekommen ist dabei eine ganz nette Animation für abi.de zum Thema „Smart Home“. abi>> ist ein Portal, das wir im Auftrag der Bundesagentur für Arbeit betreuen. Zur Animation gehts hier entlang (Aber Obacht, bitte nicht am Handy anschauen). Das schicke Haus kommt aus unserer Grafik, den Rest hab ich gebastelt. Hübsch, wa?

Thema des Monats // Studiengänge in Pflege und Therapie

Screenshot von studienwahl.deAuf studienwahl.de ist wieder ein neues Thema des Monats erschienen. Diesmal geht es um Studiengänge im Bereich Pflege und Therapie. Da ist ja grade die große Akademisierung im Gange. Es gibt immer mehr Studiengänge in diesen Gebieten und anscheinend ist das auch die Zukunft. Jedenfalls ist das in anderen europäischen Ländern schon lange Standard. Mittlerweile gibt es also auch in Deutschland einige weiterbildende, berufsbegleitende oder duale Studiengänge in Pflege und Therapie. Und genau darum geht es in den Texten. Wir haben wie immer einen ausführlichen Hintergrundtext, ein Interview mit dem Vizepräsidenten des Deutschen Pflegerates und zwei Reportagen (Modellstudiengang Logopädie und Masterstudiengang Gesundheits- und Pflegewissenschaften). Die Beiträge sind von mir geplant, gebrieft, redigiert und online gestellt. Hier gehts zum Text.

Thema des Monats // Schnittstellenstudiengänge

Screenshot von studienwahl.deAuf studienwahl.de ist wieder ein neues Thema des Monats erschienen. Schwerpunkt liegt diesmal auf Schnittstellenstudiengängen, also Studienangeboten, die mehrere Fachrichtungen vereinen. Wirtschaftsingenieurwesen wäre ein recht prominentes Beispiel. Gibt natürlich auch Abgefahreneres, etwa Interfacedesign, Pharmalogistik oder Digitale Geisteswissenschaften. Die Studierenden beschäftigen sich also nicht nur mit einem Fach oder einem Feld, sondern schauen sich  Probleme aus unterschiedlichen Winkeln und Richtungen an. Diese Interdisziplinarität scheint auf dem Arbeitsmarkt durchaus gefragt zu sein. Jedenfalls: Es gibt wie immer einen ausführlichen Hintergrundtext, mehrere Reportagen und eine kleine Übersicht. Die Beiträge sind wie immer von mir geplant, gebrieft, redigiert und online gestellt. Hier gehts zum Text.

Ethik und Moral in Computerspielen // Mass Effect-Trilogie

Screenshot aus Mass Effect2

Mass Effect 2 (BioWare, 2010)

In einer der letzten Missionen von Mass Effect 3 sagt Commander Shepard (die/der Protagonist/-in) diesen einen Satz, der vermutlich so für das Moral und Ethik Verständnis der ganzen Spiele-Trilogie stehen kann: „Hier ist kein Platz für Grautöne!“ Richtig, denn in Mass Effect gibt es bis auf eine handvoll Außnahmen nur schwarz oder weiß – besser gesagt: rot oder blau.

Die Mass Effect-Trilogie ist eine Mischung aus Rollenspiel und Shooter in der 3rd-Person-Perspektive. Die Sci-Fi-Geschichte, die vielen spannenden Begleiter, die typische Charakterentwicklung und die große Spielwelt zählen zu den Pluspunkten der drei Spiele. Ich selber liebe die Trilogie und habe die einzelnen Teile schon jeweils mindestens zweimal durchgespielt. Ich mag sogar (und das flüstere ich jetzt) das Ende von Teil drei. Huch! Hat jemand was gesagt?

Jedenfalls: Blau und rot steht für das spielinterne Moralsystem, für Paragon und Renegade. Blau ist gut und friedlich, rot ist böse und gewalttätig. Der Spieler erhält durch seine Taten entweder blaue oder rote Punkte, baut sich so sozusagen seinen Ruf auf. Bei genug Punkten schaltet er so neue Gesprächsotpionen frei, die ihm in den meisten Situationen Vorteile verschaffen. Es macht also Sinn, die blauen oder roten Punkte zu sammeln. Noch mehr Sinn macht es, sich ganz auf blau oder rot zu konzentrieren, denn je höher der jeweilige Punktestand, desto mehr Antwortmöglichkeiten werden freigeschaltet. In Dialogen gibt es außerdem hin und wieder die Möglichkeit „spontan“ zu reagieren. Mit einem schnellen Rechts- oder Links-Klick führt Shepard eine friedvolle oder gewaltätige Handlung aus, für die der Spieler dann entsprechende Punkte erhält. Das Paragon- und Renegade-System teilt das Spiel also moralisch in zwei Hälften auf.

Das passt, denn auch bei den Spielfiguren kennt Mass Effect nur gut oder böse. Alle Spielfiguren sind eindeutig zugeteilt. Es gibt eine Spielregel, die besagt, dass nur böse Spielfiguren angegriffen und verletzt werden dürfen. Gute werden einfach nicht getroffen. Mass Effect hat also ein sehr stringentes und nachvollziehbares Wertesystem, dass schon in den Spielregeln an sich festgelegt ist. Solche Spielregeln bestimmen darüber, wie sich der Spieler im Spiel zu verhalten hat – und erleichtern es ihm auch, nach den Werten des Spiels zu spielen. Miguel Sicart schreibt dazu: „The design of rules […] can create values we have to play by.

Aber der Spieler hat eben auch die Freiheit innerhalb dieses regelbasierten Wertesystems zu agieren und seine eigenen Interpretationen zu machen. Eine der großen Besonderheiten an der Mass Effect-Reihe ist deshalb auch, wie mit Entscheidungen umgegangen wird. Die meisten haben eine spürbare Auswirkung auf das Spielgeschehen, etwa das Ende, mögliche Begleiter, Dialogoptionen, Verbesserungen usw. Das zieht sich sogar vom ersten Teil bis zum letzten durch. Lässt man zum Beispiel in Mass Effect 1 die Rachni-Königin (eine Insektenartige Alienrasse, die schon einmal die Galaxie tyrannisiert hat) am Leben, hilft sie dem Spieler im dritten Teil. Das zeigt, dem Spieler, dass seine (moralischen) Entscheidungen tatsächlich eine Bedeutung haben und seine Spielwelt beeinflussen. Er kann der Spielwelt (bis zu einem gewissen Grad) seinen moralischen Stempel aufdrücken.

Einige der Entscheidungen sind tatsächlich schwere Brocken und lassen Spieler auch mal Grübelnd vor dem PC sitzen. In Mass Effect 1 gilt es einen liebgewonnenen Begleiter zu opfern, im zweiten Teil könnten wir Forschungsdaten retten, deren grauenhafte Experimente vielen Aliens das Leben gekostet hat, im dritten Teil können wir damit allerdings eine kriegerische Alienrasse von einer hinterhältigen Krankheit heilen. Shepard kann Gefangene töten oder einsperren lassen, mehr oder weniger lasch mit dem Gesetz umgehen, Gewalt androhen oder auf die Ehre setzen. Mass Effect spricht immer wieder ethisch interessante Themen an, stellt den Spieler vor die Wahl und zeigt ihm auch die Konsequenzen.

Das klingt gut, ist es auch. Wäre aber noch spannender, wenn das Paragon-Renegade-System nicht wäre. Durch die komplette Färbung des Spiels in rot und blau, geht viel vom Potential flöten. Mass Effect könnte noch viel deutlicher in seiner Darstellung von Ethik und Moral sein, wenn es sein vordefiniertes Farbsystem über Bord geworfen hätte. In vielen Dialogen muss der Spieler nicht groß darüber nachdenken, wie er reagieren möchte, was seine Handlungen bewirken werden. Er sieht: „Oh, eine blaue Antwortmöglichkeit, da bekomme ich Punkte und ein gutes Ergebnis.“ Das Spiel nimmt dem Spieler somit oft die Entscheidung schon ab, bevor er sich genauer mit der Thematik befassen muss.

Liest man sich ein paar Forenbeiträge zu Mass Effect, wird deutlich: Haben sich die Spieler nicht auf blau oder rot spezialisiert, kommen sie viel mehr ins Grübeln und damit ins Reflektieren, weil das Spiel ihnen nicht die Entscheidung abnimmt. Vor ein paar Wochen wurde bekannt, dass Entwickler BioWare beim vierten Teil, der im März erscheint, auf das Moral-System verzichtet. Ich bin gespannt, ob dieser Neuanfang dann auch ein moralisch noch spannenderes Spiel hervorbringt.

In meiner Masterarbeit habe ich mich mit der Darstellung von Ethik und Moral in Computerspielen beschäftigt. Nicht jedes Computerspiel ist in der Lage, den Spieler zu einer ethischen Reflexion seines Handelns zu bringen. Einige schon. In dieser Reihe beschreibe und untersuche ich Spiele, die versuchen, Ethik und Moral ins Spiel integrieren.

Thema des Monats // Kaufmann oder Kauffrau werden

screenshot-stubAuf studienwahl.de ist wieder ein neues Thema des Monats erschienen. Diesmal geht es um kaufmännische Berufe. BWL ist das meistgewählte Studienfach von jungen Männern und Frauen – seit Jahren. Und auch entsprechende Ausbildungsberufe zählen regelmäßig zu den Beliebtesten. Die Texte beschäftigen sich also mit den verschiedenen Karriere- und Einstiegsmöglichkeiten, mit Ausbildungs- und Studienwegen und mit wichtigen Voraussetzungen. Es gibt einen Hintergrundtext und drei Reportagen, von denen eine (die Handelsfachwirtin) ich geschrieben habe. Der Rest der Beiträge ist wie immer von mir geplant, gebrieft, redigiert und online gestellt. Hier gehts zum Text.