Kleinod // BattleBlock Theater

Screenshot von BattleBlock Theater (Quelle: http://www.battleblocktheater.com/game/)

BattleBlock Theater (The Behemot, 2013)

Meine Güte, was haben wir gelacht! Ich kann mich wirklich nicht erinnern, mich so bei einem Spiel amüsiert zu haben. BattleBlock Theater hat mir vor Lachen die Tränen in die Augen getrieben.  Schaut euch einfach nur mal den Steam-Annoucement-Trailer!

Na? Hab ich zu viel versprochen? Schon allein der Erzähler! Und das Artwork! Und die Musik! Und die pure Freude, wenn du deinen Kumpel in Säure schubst! Ok… So viele Ausrufezeichen hatte ich bisher noch in keinem Text, ich nehm mich mal ein bisschen zusammen.

Also, BattleBlock Theater ist ein hübscher Plattformer, den man am besten zu zweit spielt. Die Geschichte drumherum ist ziemlich wirr aber super erzählt. Es geht grob um Schiffbruch, eine mysteriöse Insel, einen Hut, den besten aller Freunde, ein brutales Theater – und Katzen. Mehr will ich auch nicht spoilern, denn die Story steckt voller Irrungen und Wirrungen, plötzlichen Plottwists und einem sagenhaften Finale. So ähnlich zumindest.

Jedenfalls hüpft und rennt man mit seinem Kumpel durch kurze absurde Levels, muss Edelsteine aufsammeln und den Ausgang finden. Dabei hängt allerlei Kroppzeug rum, das einen an den Kragen will: Roboter zum Beispiel, Wolpertinger, Toastbrote – und natürlich Katzen (mit Sonnenbrillen). Das schöne ist: Ohne Teamwork klappt gar nix. Also muss man hübsch zusammenarbeiten, sich durch die Luft werfen, gegenseitig hochziehen, aufeinander springen oder die richtigen Schalter zur richtigen Zeit drücken. Große Freude kommt auf, wenn einer eine knifflige Stelle kurz vor Ablauf der Zeit versemmelt. Freilich kann man auch den Kollegen ins offene Messer rennen lassen oder seinen etrinkenden Körper als Zwischenstopp nutzen, um an die nächste Plattform zu gelangen. Eh klar.

Mit einem gut eingespielten Team sind die Levels in sieben, acht Stunden durchgerockt. Wer dann noch nicht genug hat, kann sich neue Levels runterladen oder selber basteln und so seine Freunde zur Weißglut treiben.  Großartig sind aber vor allem Erzähler Will Stamper und die hyperaktiven Zwischensequenzen. Meine Güte, was haben wir gelacht…

In dieser Reihe stelle ich kleine Spieleschätze vor, die meist kurzweilig, oft eher unbekannt und doch äußerst empfehlenswert sind. Manche erzählen feine Geschichten, andere bereichen ein Genre durch spezielle Spielmechanismen und wieder andere bieten einfach nur gute Unterhaltung für Menschen mit wenig Zeit, Wem noch ein Spiel einfällt, über das ich an dieser Stelle schreiben sollte, schickt mir gerne eine Mail oder kommentiert hier unten.

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