2017 // Musik

Cover der Bands SHalosh, Enter Shikari, Manchester Orchestra, Quicksand, Brand New und Kellermensch.

Musik aus dem Jahr 2017. Die besten Alben? Wer weiß…

Ich gebe zu: Dieses Jahr ist musikmäßig irgendwie stark an mir vorbeigegangen. Für laut.de hab ich gerade mal eine handvoll Kritiken geschrieben und deswegen nicht so viel mitbekommen, wie das sonst der Fall ist. Dennoch: Ich habe mir sechs Platten rausgesucht, die ich in diesem Jahr sehr gerne gehört habe. Teilweise gibt es dazu auch Kritiken von mir. Here you go:

  1. Brand New // Science Fiction: Brand New gehören zu meinen Lieblingsbands und Science Fiction ist vermutlich das zweitbeste Album der Truppe (Nichts schlägt „The Devil And God Are Raging Inside Me“). Eine Platte für Musikentdecker. Vielseitiger und kreativer Postcore-Grunge-Rock.
  2. Manchester Orchestra // A Black Mile To The Surface: Meine Frau und ich haben Manchester Orchestra im November in Hamburg gesehen und es war vermutlich eines der besten Konzerte bisher. So eine Intensität findet man nicht oft. Das neue Album der Band ist super, poppiger als der Vorgänger, ruhiger auch, und voller großartiger Melodien.
  3. Shalosh // Rules Of Oppression: Die isrealische Jazzband habe ich mal in Bayreuth gesehen. Dieses Jahr waren sie wieder da – und ich habs verpasst. Aber meine liebe Frau war dort und hat mir das neue Album mitgebracht. Fantastische Scheibe, genauso locker flockig, verspielt und kreativ wie der Vorgänger.
  4. Enter Shikari // The Spark: Dass Enter Shikari auf dieser Liste stehen überrascht mich immer noch. Ich mag diese Band sehr, aber bisher waren andere Alben einfach besser. Ob es jetzt daran liegt, dass ich 2017 wenig neue Musik gehört habe oder nicht: „The Spark“ macht mächtig Spaß. Enter Shikari verzichten weitgehend auf ihren Trance-Core und schielen in Richtung Electro-Indie-Pop, was saumäßig gut klappt – und politisch sind sie halt immer noch. Gute Jungs.
  5. Quicksand // Interiors: Die Platte war eigentlich schon gesetzt, als ich sie noch gar nicht gehört hatte. Wenn Walter Scrheifels Musik macht, ist sie immer gut. Quicksands Album „Slip“ von 1993 hat den Postcore maßgeblich geprägt. Seitdem ist aber nicht mehr viel passiert. „Interiors“ ist also das Comeback-Album der alten Herren, etwas ruhiger und gesetzter als vor über 20 Jahren aber immer noch mit mächtig Druck in den Riffs. Man muss sich nur den Opener anhören und weiß: Die haben nix verlernt.
  6. Kellermensch // Goliath: Die kleinen Dänen sind nach einigen Jahren aus der Versenkung zurückgekehrt und legen sich mit ihren eigenen Goliaths an. Klappt gut, den Metal haben sie rausgeworfen und dafür die Tanzschuhe angezogen. Das steht ihnen ausgezeichnet, schön düster sind sie ja immer noch.
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