33 Minuten mit Nairi: Towers of Shirin

Nairi: Tower of Shirin (HomeBear Studio, 2018)

Hach ist das putzig! Mensch, wenn meine Tochter älter wäre, würde ich mit ihr Nairi: Towers of Shirin spielen. Wobei ich wirklich nicht sagen kann, ob kleine Menschen auf Adventures stehen und seien sie noch so drollig. Wie dem auch sei: Da haben mich meine 33 Minuten mal wieder zu einem schönen Spiel geführt.

Nairi ist ein kleines Mädchen in einer Wüstenstadt und muss fliehen. Ein flauschiger Teddybär packt sie in eine Kiste und schmuggelt sie aus der Stadt, doch Mist, elendiger! Die Karawane wird von Katzenbanditen überfallen und Nairi wird verschleppt. So beginnt das Spiel und wirft mich damit gleich in eine typische Adventure-Aufgabe: Ich muss aus meinem Gefängnis entkommen.

Dazu suche ich den Bildschirm nach Hinweisen ab, sammel Gegenstände ein und klicke mich durch statische Szenen. Hinten in der Schatzkammer gibt es zum Beispiel ein Messer, damit kann ich ein Seil kappen und damit das Tor öffnen. Unter einem Teppich sind ein paar lose Planken, die bekomme ich mit dem Stemmeisen weg. Und so weiter. Alles nicht weiter schlimm und recht logisch.

In meiner ersten halben Stunde habe ich mich aus dem Gefängnis befreit und wurde gleich dabei ertappt. Macht aber nix, denn die Katzen-Banditen haben ihr Herz am rechten Fleck und nehmen mich bei sich auf, warum auch nicht, schließlich haben sie „Hängematten UND Orangen“, wie mir ein besonders knuddeliger Kater mit großen Augen begeistert erzählt. Na dann!

Die Story wird durch Dialoge und Texteinblendungen erzählt was ganz drollig ist und an Gameboy oder SNES Spiele erinnert. Der Grafikstil ist ganz wunderbar und hat was von Manga-Serien. Sprachausgabe gibt es aber nicht. Mei.

Jedenfalls: Mir machts Spaß. Vielleicht ist Nairi: Tower of Shirin mal ein Adventure, das ich ohne Komplettlösung schaffe? Haha, naja, vermutlich nicht. Aber ich hab Lust drauf Nairis Geschichte weiterzuerleben.

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